Animelyse: Iron Man - Animated Series

Story:

... äh... die solltet ihr kennen <.< Sorry, das ist keine Review für Leute die das noch nicht kennen, das ist eher was für Leute DIE DIE SERIE SCHON GESEHEN HABEN ^^ Ich Spoiler hier also wer es noch nicht gesehen hat und es sich nicht verderben will: Schaut es, kommt wieder und dann sagt was ihr davon haltet ^^

 

Also nochmal...

Amerikanische Serien von Japanern animiert? Ist das nun Anime? Darüber streiten sich sicher viele oder definieren sich dreimal um den Häuserblock, ich privat sehe das nicht so massiv eng und kann für mich persönlich sagen: Wenn es irgendwie von Japanern gemacht wurde lasse ich es gelten, muss ja auch nichts zwangsweise was über Qualität aussagen ob etwas Anime ist oder nicht, gell?

 

Also Iron Man. Als Kind (ja ich war mal ein Kind, glaubt es oder lasst es :p) war ich mangels der zugänglichkeit von Manga ein großer Leser von Comics, darunter eben auch Iron Man. Er war nie mein liebster Held, doch ich mochte seine Schurkengallerie und fühlte mich immer Unterhalten. Als ich dann den Realfilm sah: Wow. Ich habe mich selten bei einem Film so schwer gelangweilt. Wow. Selbst als ich dann irgendwann Teil Zwei im Öffentlichen Fernsehen sah (ja ich hatte nichtmal Lust den Streifen dann aus der Videothek zu leihen!) war ich WIEDER gelangweilt! Was sollte dieser Ansatz? Ich will Action, keine smarten Geplänkel! Würde mich der Anime auch enttäuschen?

 

"Ich bin reich und arrogant, geil ne?"

Für mich hatten Iron Man und Batman natürlich immer große Parallelen (Sorry an alle die keine Comicleser sind, aber hier muss ich natürlich etwas vom "Anime-Pfad" abweichen) da beides Millionäre sind die das Verbrechen bekämpfen. Der Twist war aber das im Gegensatz zu Bruce Wayne der Iron Man Tony Stark weder ernst noch mürrisch sondern selbstverliebt und vorlaut war. Was natürlich die Frage aufwirft wie man so einen Typen in der Serie sympatisch rüberbringen soll, immerhin ist er ja der Held mit dem man mitfiebern soll oder?

Das haben die Filme für mich nie wirklich geschafft: Tony Stark wirkte immer arrogant und tat dennoch Gutes weil... das äh... Drehbuch es so vorsah. Diese Serie hier aber wirkte glaubwürdiger. Tony Stark war ein Kerl der wirklich helfen wollte und... paradoxerweise weil er Reich war es für ihn immer schwer dabei glaubhaft zu sein. Ein reicher Typ der Armen helfen will? Das hört man nun nicht gerade oft. Eben dies war öfters der Punkt der Geschichte: TROTZ dieser Ablehnung tat Stark alles um wirklich zu helfen... was aber nicht bedeutete das er nicht DENNOCH ein wenig selbstverliebt und arrogant war, erinnert ihr euch noch an die Backpfeifen die ihn die Frauen so verpassten? XD Oder wie er von seinem Ruhestand zurücktritt, sehr zur "Freude" seiner geplanten Nachfolger? ^^ Das Alles wirkte bei weitem viel menschlicher als alles was die Realfilme mir bieten konnten.

 

"Ihr Horroskop sagt Tod vorraus! >:D"

Pluspunkt auch für die Schurken, den sogenannten "Zodiac" (Strenzeichen) die meiner Meinung nach recht Kreativ waren.

Ich persönlich fand einige von denen nicht interessant oder ausreichend Präsentiert, zwei-drei wurden nichtmal mit Namen angesprochen, was schon etwas schade war. Dennoch war die Grundidee der 12 Roboter schon okay. Genialer wäre es für mich ja gewesen wären die coolen Schurken aus den Comics aufgetreten, wie Modok, Hypnotia, Blizzard, der Whilrwind, oder der Mandarin (also der aus den Comics, nicht dieser Witz aus dem dritten Film) doch wie gesagt: Es blieb mit denen schon unterhaltsam, auch wenn die Reveal mit Tony's verstorbenem Freund etwas arg albern war, doch der Japanische Minister im Finale machte wieder einiges wett.

 

Auch die Nebenfiguren waren eigentlich ganz gut eingebaut: Die Reporterin war so ein wenig wie Lois Lane aus Superman, nur... naja, japanischer ^^; Schwer zu definieren doch irgendwie hatte die Dame einen gewissen Charme, zumal sie Tony Stark immer verlegen abblitzen ließ, was vielleicht auch eine gewisse Dynamik zwischen Amerika und Japan symbolisieren sollte. Auch die Wissenschaftlerin Chika mit iher eisigen Art war ziemlich gut protraitiert.

 

Geschichte mit Ideen

Das Serien-Format hatte dem eisernen Helden tatsächlich gut getan! Im Film war eigentlich viel langweiliges BlaBla, doch hier gab es ziemlich interessante Episoden. Die Beste war definitiv die wo sich Tony Stark tatsächlich mal um ein kleines Kind kümmern muss. Gott was musste ich lachen XD Das der Playboy mal mit einem kleinen Mädchen zurechtkommen muss (und dabei immens überfordert ist) war so erfrischend das ich mir mehr in der Richtung gewünscht hätte. Lachflash gab es auch als sie sich als seine Tochter vorstellte, es war leider nicht so ganz abwegig bei einem Casanova wie ihm oder? XD

Manche Folgen waren aber auch recht beliebig. Meistens ging es ja um wildgewordene Maschinen und ähnliches, und der Wolverine-Cameo in einer Folge (er zerschneidet einen FORMEL EINS REIFEN?)  war auch weniger packend. Tragisch war auch am Ende der Tod von Chika, ich weiß aber nicht recht ob es dramatisch oder schlicht unnötig war.

 

Fazit

Der Anime ist für mich kein Meilenstein. Keine große "Brücke" zwischen amerikanischen Serien und japanischer Animierkunst, so gerne ich es auch so sehen würde ^^ ABER: Die Serie war ok. Sie war mir WEITAUS lieber und spannender als die ersten zwei Realfilme und trafen Tony Stark's Charakter ziemlich gut. Zumal die Nebenfiguren sowie die Schurken solide waren, kurzum: Konnte man sich allemal ansehen ^^

 

 

Wie ist euer Urteil gewesen? Zählen diese Werke für euch überhaupt zu Anime? Macht ihr euch überhaupt darüber Gedanken? Kommentare, Korrekturen und Kritik wie immer gerne gelesen ^^

 

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