Animelyse: Free! Eternal Summer (Staffel 2)

Story

... äh... die solltet ihr kennen <.< Sorry, das ist keine Review für Leute die das noch nicht kennen, das ist eher was für Leute DIE DIE SERIE SCHON GESEHEN HABEN ^^ Ich Spoiler hier also wer es noch nicht gesehen hat und es sich nicht verderben will: Schaut es, kommt wieder und dann sagt was ihr davon haltet ^^

 

Also nochmal...

Free!... ist irgendwie nicht mein Fall XD Okay ich als alter Kerl bin ja da nun auch sicher nicht die Zielgruppe bei sowas, aber ich verstehe auch nicht so ganz die "Magie" dieser Serie. Ich meine K-ON! hat schon nicht viel zu bieten aber immerhin war es dann seicht und belanglos im Ton. FREE! dagegen hat immer einen seltsamen hang zur Dramatik dessen Urprung mir oft verborgen bleibt. In Staffel 1 war Rin wütend auf Haruka weil... ich hab es nie ganz kapiert @@. Irgendwas emotionales das ihn eben halt bewegt. Nun kommt Staffel 2 und WIEDER sind manche Probleme so konturlos das ich manchmal nur die Stirn runzeln konnte. Zumal sich (selbstverständlich) alle nahe dem Shonen Ai verhalten: Kein Bursche der Welt backt einem anderen zum Dank Kekse, ich schwöre es euch Leute XD

 

Jedem Schwimmer seine Geschichte...

... war wohl so die Grundidee. Man nahm jeden der fünf Figuren und strickte kleinere Handlungen pro Episode um sie: Rin wurde neuer Teamkapitän (seine zwei "Untergebenen" hatten dann ja auch sone Mini-Arcs), Brillenträger Rei schwankte mit seiner Vergangenheit des Leichatltetik Clubs und so weiter.

Nagisas Geschichte um seine Elternprobleme hatten immerhin ein wenig Humor (Wie er jeden der anderen Drei mühelos Austricksen kann um der Antwort auszuweichen XD), auch wenn ich IMMER noch genervt bin das er JEDE Person mit "lein" verniedlicht, ich glaube selbst mit "chan" im Orginal würde mir das auf Dauer auf die Senkel gehen X_x. Dann gab es ja noch Makotos Arc um den Aushilfslehrer-Job im Schwimmbad, es passte zumindest zu seinem empathischen Charakter (selbst sein "ernstes" Wettschwimmen mit Haruka hatte einige interessante Momente) aber war es in irgend einer Form überraschend oder spannend?

Ich mein "nett", aber am Ende der Staffel eröffnet Makoto das er Schwimmlehrer werden will! WOW! Das kam so überraschend für mich das mir die Kinnlade in den Keller krachte, ich zu Boden stürzte, aufstand, und in eine Villa zog um mit einer heißen Schnitte und meinem treuen Hund Verbrechen in Brasilien zu lösen!

Oder ich grunzte "Ach was" und zuckte mit den Schultern, eines von Beiden.

 

Schulterprobleme und die Zukunft

Die einzig größere Änderung die Staffel 2 brachte das Auftreten von Sousuke, und irgendwie fand ich ihn ziemlich enttäuschend. Ich bin allgemein kein Fan davon wenn ein "alter guter Freund" in einer Geschichte auftaucht man man nieeeeemals vorher von ihm gehört hat, das wirkt immer so halbherzig konstruiert. Ich hatte am Anfang der Staffel noch die Hoffnung das er und Haruka eine art "freundschaftlichen" Zwist wegen Rin bekommen von wegen bester Freund und so weiter. Doch es verlief alles irgendwie im Sande.

Seine ach so tragisches Schulterproblem, sein Konflikt rund um Rin, die Kindheitserinnerungen... so richtig machte es da bei mir nie Klick und er wirkte wohl eher so als Zusatzfigur damit man vier Gegner für die Schwimmstaffel der Helden hatte.  DIESE Geschichte fand ich nebenbei auch nicht wirklich packend, aber der Anime hatte wohl vor allem ein Thema: Zukunftspläne! Was sollte nur aus Haruka werden? Die Dramatik mit der Rin und Makoto ihn bedrängen und er seine nicht existenten Träume beklagt hatten für mich das Level einer Seifenoper im Nachmittagsprogramm. 

 

Pluspunkt für den "Szenenwechsel" nach Australien, das war immerhin mal eine Abwechslung, auch wenn es natürlich nicht ohne die typische Fanservice- Geschichte ging das die zwei Burschen in einem Bett schlafen mussten.

Irgendwie hätte es mir sogar gefallen wenn Haruka KEIN professioneller Schwimmer geworden wäre, ich meine er kann Zeichnen und sonstige Sachen, ein Hobby als Hobby haben lässt einen oft den Spaß daran behalten.

 

Fazit

1-2 Episoden dieser Staffel fand ich fürchterlich überflüssig, und allgemein wunder ich mich wie solche Serien immer wieder noch eine Staffel zugesprochen bekommen. K-ON! war für mich schon rätselhaft in der Beziehung, was Zuschauer an FREE! finden erschließt sich mir nun leider überhaupt nicht. Außer halt ein wenig Soft-Shonen Ai Gedöns und eine nette Optik, aber das reicht heutzutage? Also mir nicht so wirklich.

 

Eure Ansicht?

 

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Kommentare: 1
  • #1

    HotaruKiryu (Dienstag, 28 November 2017 23:53)

    Free ist so eine Sache - entweder man lacht drüber und nimmt es nicht ernst, oder man ist zwölf und ein Fangirl. Nein, nicht mal mehr ich konnte der zweiten Staffel noch etwas abgewinnen, obwohl die erste auch nicht so total cool war. Makoto erinnert mich nach wie vor an Teppei Kiyoshi aus Kuroko no Basket (einfach von der Art und das ganze Auftreten halt) und dieses Schulterproblem kommt mir auch bekannt vor. Solche Sachen werden in Sportanime gern thematisiert und das ist auch gar nicht mein Problem. Es kommt eben darauf an, ob es gut gemacht ist. Ich kann mich nicht ein mal mehr an Sousuke erinnern, mal ehrlich. Wenn so ein Problem auftaucht, muss es einfach besser gemacht sein. Ich hab den Idioten da oben nicht umsonst angesprochen (ihn böse anseh, während ich ein Tränchen zurückhalte). Aber mal im Ernst. Es ist wirklich mittlerweile nur noch der Fanservice und die ganzen Yaoi-Abspielungen, die diesen Anime retten. So mal man auch nicht von Anspielungen sprechen kann, man bekommt es in Staffel zwei noch mehr ins Gesicht gedrückt.
    Auf jeden Fall sehr gutes Review, anders hätte ich es wohl auch nicht ausdrücken können.